VisionForum 2016: Auf dem Weg in die digitale soziale Marktwirtschaft

Unter dem Motto „Innovation Valley statt Industrie 4.0“ diskutierten beim VisionForum am 14. und 15. September 2016 in Berlin rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mögliche Wege und Hindernisse der digitalen Transformation. Der cross-sektorale Ansatz der Veranstaltung ermöglichte dabei einen Blick über den Tellerrand. Ideen und Inspirationen kamen sowohl aus klassischen Industriebranchen als auch aus Wissenschaft, Verwaltung und Nichtregierungsorganisationen.

Mit Blick auf die digitale Transformation lassen sich derzeit zwei Reaktionsweisen feststellen: eine Art technikbegeisterte Euphorie auf der einen und eine eher angstgetriebene Vermeidungshaltung auf der anderen Seite. Diese Beobachtung teilten mehrere der Referentinnen und Referenten auf dem VisionForum der ZukunftsAllianz Arbeit & Gesellschaft (ZAAG) am 14. und 15. September 2016 in Berlin. Gemeinsam mit rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten sie im Allianz Forum am Pariser Platz, wie Wirtschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter innovations- und wettbewerbsfähig bleiben können. Dabei wurde die digitale Transformation von Wissenschafts- ebenso wie von Unternehmens- und Verwaltungsseite beleuchtet. Zudem kamen auch Gründerinnen und Gründer, soziale Entrepreneure und digitale Vordenker zu Wort. So steuerten unter anderem Sven Otto Littorin (ehem. schwedischer Arbeitsminister), Dr. Katrin Suder (Staatssekretärin im Bundesministerium für Verteidigung), Dr. Andreas Boes (Silicon-Valley-Forscher vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung München), Christoph Keese (Executive Vice President Axel Springer SE), Valentina Kerst (Co-Vorsitzende bei D64), Prof. Dr. Stephan A. Jansen (Karlshochschule Karlsruhe) und Sven Gábor Jánszky (2b AHEAD ThinkTank) Impulse und eigene Erfahrungen bei. 

Diese cross-sektorale Perspektivenvielfalt war erklärtes Ziel des VisionForums. „Ein reiner Technizismus, wie er in Begriffen wie 'Industrie 4.0' steckt, bringt uns nicht weiter“, ist sich der ZAAG-Vorstandsvorsitzende Thomas Sattelberger sicher. Gefragt sei vielmehr ein neuer Ansatz: „Wir brauchen eine verbindende Leitidee für Deutschland mit echtem Identifikationspotenzial – so wie der Gedanke einer sozialen digitalen Marktwirtschaft, der in einigen der Vorträge auf dem VisionForum zur Sprache kam“, betonte Sattelberger. Eine solche Idee könnte übergreifend sinnstiftend wirken, beispielsweise hinsichtlich Partizipation oder Führung.

Dass es davon abgesehen nicht den einen richtigen Weg in Richtung „Innovation Valley“ gibt, wurde anhand der zahlreichen Praxisbeispiele aus unterschiedlichsten Branchen deutlich. Ob Maschinenbau, Medienbranche oder Bildungsbereich: An vielen Stellen lassen sich schon heute Experimentierfreude und Aufbruchstimmung beobachten – und zwar nicht nur, was neue Produkte und Dienstleistungen angeht, sondern auch hinsichtlich veränderter Arbeitsweisen und Organisationsformen. Ein cross-sektoraler Austausch, das wurde während des VisionForum 2016 deutlich, ist hierfür unabdingbare Voraussetzung.

Eine erste Bildauswahl zum VisionForum 2016 finden Sie unter www.vision-forum.de. Weiterführende Informationen zur ZukunftsAllianz Arbeit & Gesellschaft gibt es unter www.zukunftsallianz.com. Bei Fragen oder dem Wunsch nach einem Interviewpartner stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Pressekontakt ZAAG über: Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.
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